the Shared House…

13 01 2012

10 Tage Griffith sind nun auch (endlich) vorbei. Mit dem Nachtbus geht es nach Sydney und in der Folgenacht weiter nach Brisbane. Mal schauen, ob wir es irgendwie ans Great Barrier Reef oder zumindest in dessen Nähe schaffen! Es wäre wieder mal an der Zeit die Welt von “unter Wasser” zu betrachten!

10 Tage haben wir in einem Shared House gewohnt…auf gut deutsch, ist dies ein “zu teilendes Haus”, ein kleines Häuschen mit drei Schlafzimmer, 10 Betten, zwei Badzimmer und einer Küche, welches von 11 Leuten benutzt wird. Man staune, ich bin die Älteste der 11 Leute… Weinendes Smiley

Die Putzfrau kommt jeden Tag!! Räumt sie morgens auf, sieht man spätestens um 16 Uhr nichts mehr davon. Abwaschen und Küche oder Bad aufräumen macht keinen Sinn, es kommt einer Sisyphusarbeit sehr nahe. Verwirrtes Smiley Essensreste, dreckiges Geschirr, falsche Wimpern, Zigarettenstummel, Puzzleteile, dreckige Unterhosen…alles bissl kreuz und quer verteilt… ich schmunzle darüber und frag mich “war ich anfangs 20 auch so chaotisch?!” Augen rollendes Smiley

ein paar Eindrücke:

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Ordnung ist Ansichtssache:

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Bild 1: Mädel, Bild 2: Boy!! (die Zeiten ändern sich!!Zwinkerndes Smiley)

Griffith war geprägt von 5 Tagen Arbeit. 3 Tage 8-9 Std Orangen sortieren und 2 Tage in einer Juice Fabrik bei der Herstellung von Saft mithelfen. (es war Himbeersaft…lucky me…ihr wüsset wurum…Smiley mit herausgestreckter Zunge). Die Einblicke in die zwei verschiedenen Betreibe, wie auch das Arbeiten am Fliessband waren eindrücklich. Die Arbeitstage waren hart und ich war immer sehr froh, als die Maschinen stoppten und Feierabend angesagt war. Rücken entlasten, Magen füllen, früh schlafen gehen! Ja…ich habe dies freiwillig gemacht, profitiert und nicht bereut!!

Um ein paar Erfahrungen reicher und mit einigen Erkenntnissen mehr im Kopf geht das Abenteuer nun weiter. Komme was wolle… Flirten - Mann denn das Schönste am Reisen ist, keine Ahnung zu haben, was der morgige Tag bringt, wo man schlafen wird und welche Erlebnisse auf einen warten.

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Offen sein für Neues und Unerwartetes birgt „weniger schnell enttäuscht“ zu werden. Geht man ohne Erwartungen eine Sache an, so ist die schöne Entwicklung eine Bereicherung und die weniger schöne eine Erkenntnis nächstes Mal anders zu handeln. Versuchen sollte man jedem Tag im Leben eine Chance zu geben, der Schönste zu werden. Schaut man am Ende des Tages auf die vergangenen Stunden zurück, so ist man auf irgend eine Weise reicher geworden. Reicher an Erfahrungen, reicher an Gefühlen, reicher an Erkenntnissen, reicher an Selbstbewusstsein…ja, man wächst durch Negatives und Positives und nimmt beides als Pflastersteine für seinen Lebensweg. Dabei sollte man aber nie vergessen, dass der Weg das eigentliche Ziel ist.

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1 Antwort zu “the Shared House…”

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